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                                                              1. Halbjahr 2013

                                                              P r s s e e c h o             
                                                                                                         

Bonner Generalanzeiger vom 16. April 2013, Seite 17

Kimiko Ishizaka spielt Goldberg-Variationen

Die deutsch-japanische Pianistin überzeugt bei der Konzertreihe Pro Klassik
Von Guido Krawinkel





 
   
            Kimiko Ishizaka

               interpretiert

                     Bach

                 einfühlsam.      










KÖNIGSWINTER. Zufriedene Ge­sichter bei Michael Agi und den Organisatoren der Konzertreihe Pro Klassik: der Klavierabend, den Kimiko Ishizaka in Haus Bachern gab, war bestens besucht. Trotz Sonnenscheins und besten Bier­gartenwetters.

Die deutsch-japanische Pianis­tin widmete sich zwei der größten Komponisten der Musikgeschich­te, Frederic Chopin und Johann Sebastian Bach. Mit Auszügen aus den Fremdes op. 28 und den Etü­den op. 10 von Chopin eröffnete sie den Abend und zeigte dabei nicht nur ihre formidable Technik, sondern auch viel Gefühl und Sensibilität für die subtilen Töne zwi­schen den Noten. Eine Tastenlö­win war die virtuos aufspielende Ishizaka hier keineswegs.
Die passionierte Gewichtheberin, die es immerhin zur deutschen Vize­meisterin gebracht hat, erwies sich weniger als Kraftprotz denn als sensible Interpretin. Der zweiteTeil des Konzertes war den Goldberg-Variationen Bachs vorbehal­ten. Ishizaka hat hier als Initiato­rin des Open Goldberg-Projektes von sich reden gemacht. Hierbei handelt es sich um die erste kom­plett über eine Internetplattform organisierte und' finanzierte Pro­duktion.

Ishizaka war hier natur­gemäß in ihrem Element und spielte mit großer Frische und viel Einfühlungsvermögen die insge­samt 30 Variationen, die Bach der Überlieferung zufolge für den Cembalisten Johann Gottlieb Goldberg komponiert gaben soll, der diese seinem unter Schlaflo­sigkeit leidenden Dienstherren vorgespielt hat. Eingeschlafen ist in Haus Bachern freilich keiner, dafür spielte Ishizaka dann doch zu spannend.


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                       Bonner General-Anzeiger zum Konzert am 17. Februar
                                     

                                             Feminin und skandinavisch

                         Susanne Richard und Tatiana Kozlova spielen selten
                        zu hörende Werke ausschließlich von Komponistinnen  

 Von Guido Krawinkel

KÖNIGSWINTER. Ein außerge-wöhnlich spannendes Programm wurde bei der Konzertreihe „Klassik in Königswinter" in Haus Bachern geboten. Spannend deshalb, weil nicht nur selten zu hörende Werke auf dem Programm standen,' sondern diese durch die beiden Interpretinnen auch in künstlerisch vollendeter Weise dargeboten wurden. Der Abend war fest in Frauenhand: Denn von den Mu-sikerinnen Susanne Richard, Violine, und Tatiana Kozlova, Klavier, wurde nur Musik von Komponistinnen gespielt. Darunter waren selten zu hörende Werke wie eine stimmungsvolle „Romance Norvegienne" von Borghild Holmsen oder die fulminante „Sonate b-Moll Amanda Meier". Namen, die selbst regelmäßige Konzertbesucher so gut wie unbekannt sind. Sie wurden aber dank des Engagements von Konzertorganisator Michael Agi wieder zum Leben erweckt. Und das Publikum im gut besuchten Saal von Haus Bachem erlebte femininen und skandinavischen Touch. Denn außer Holmsen und Maier, die etwa mit Edvard Grieg und Johanne Brahms befreundet war, stand auch die Sonate für Klavier und Violine von Elfrida Andree auf dem Programm.Die Sonate war ein weiteres Juwel an diesem herausragenden Konzert- abend, den die beiden Musikerinnen mit perfektem musikalischem Können und viel Sentiment gestalteten.

So wie auch das Oskolki-Präludium der russischen, heute in New York lebenden Komponistin Lera Auerbach. Eine gute Viertelstunde dauerte das kleinteilige, höchst abwechslungs- reiche, immer wieder von zahlreichen Pausen als wesentlichem Gestaltungselement gegliederte Stück, das Susanne Richard und Tatiana Kozlova besonders spannend und mitreißend spielten.

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                                          Samstag, 16. März 2013, 20 Uhr

                                                   P a s s i o n s m u s i k









Bonner Kammerchor



Dirigent: Georg Hage









      
                           Im Mittelpunkt des Konzerts steht die deutsche Uraufführung einer
                          Passion von Vic Nees (*1936), die sich auf eine Motette von Jacobus
                        Gallus (1550 – 1591) bezieht. Auf dem Programm stehen Passionswerke 
                         von Jacobus Gallus, Carlo Gesualdo (1566 – 1613), Levente Gyöngyösi 
                                          (*1975) und Robert Pearsall (1827 – 1898).
                       Der Bonner Kammerchor gehört zu den profiliertesten gemischten Chören
                       in der Bundesrepublik. Der vielfache Träger nationaler und internationaler
                     Preise  tritt weltweit auf. So führten ihn Konzertreisen praktisch rund um die
                                   Welt: in die Ukraine und die Skandinavischen Ländern, 
                                            nach England, Russland, Japan, Chile u a m.  

                                                      www.bonner-kammerchor.de
     

                                     Christuskirche, Grabenstraße, Königswinter-Altstadt

                                        Abendkasse: 12 Euro, Jugendliche: Eintritt frei

                                          







                    Sonntag, 14. April 2013, 19 Uhr

                          K l a v i e r a b e n d

                                      mit

                        K i m i k o   I s h i s a k a















                                               Auf dem Programm stehen
                          das „Wohltemperierte Klavier“ von J. S. Bach (partiell!) und 
                                 die "24 Preludes" Opus 28 von Frédéric Chopin.  
    
                     Kimiko Ishizaka ist Trägerin nationaler und internationaler Preise. 
                    Sie spielt in großen Konzertsälen Europas, Asiens und der Amerika:
                   Japan, Italien, Niederlanden, Belgien und USA, so z. B. im Sogakudo
                   Konzertsaal in Tokyo, Berliner Philharmonie, der Kölner Philharmonie, 
                   der Alten Oper in Frankfurt, dem Gewandhaus in Leipzig, der Oper in
                               Bayreuth und der Beethovenhalle in Bonn.

                   Ishizaka fand im letzten Jahre mit der Herausgabe einer CD mit den
                    „Goldberg Variationen“ große Aufmerksamkeit in den Fachkreisen.

                                              www.kimiko-piano.com
            
      
                          Haus Bachem, Drachenfelsstr. 4, Königswinter-Altstadt

                               Abendkasse: 15 Euro, Jugendliche: Eintritt frei
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                                  Sonntag, 5. Mai 2013, 11 Uhr

                                    Kinder- und Jugendkonzert

                               Anmeldungen zur Teilnahmeunter: 
                        02244 - 91 20 79    michael.agi@t-online.de


                 

                   Klavierhaus Klavins, Auguststr. 26-28, Bonn-Neuel

                                 Teilnahme frei     Eintritt frei


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